2006
aus Website
SoulsOfDistortion

Übersetzung von Kurt Mayr

Originalfassung

Spanische Version



Auf seiner Rückreise vom Mond während der Apollo 14 Mission, starrte der Astronaut Edgar Mitchell aus dem Fenster des Raumschiffs auf unseren blauen Planeten Erde.

In diesem Moment traf ihn etwas ganz tief. Ganz plötzlich wurde er aus seinem normalen Bewusstsein geschleudert und fühlte eine intensive Einheit, eine Verbundenheit mit dem Planeten Erde und dem Universum. Nie zuvor hatte er eine solche Erfahrung gehabt. Sein Ego und die äußere Welt verschmolzen.

Er konnte keinen Unterschied mehr erkennen, er wurde selbst zum Universum!

Seine Gedanken schienen eine Wirkung auf die Außenwelt zu haben und die äußere Welt schien einen Einfluss auf seine Gedanken zu haben. Er war sich voll der Tatsache bewusst, dass es keine Trennung von seinem Ego und dem Universum als Ganzes gibt. Es ist dies die Erfahrung, die von David Bohm auf Basis der Quanten-Wissenschaft beschrieben wurde, wenn der Beobachter zum Beobachteten wird!

Viele Menschen aus allen Lebensbereichen haben im Laufe der Jahrhunderte von solchen Erfahrungen berichtet; es wird als eine mystische Erfahrung bezeichnet. In einem Augenblick des höheren Bewusstseins wird eine höhere Wahrheit enthüllt, was dramatisch das Leben der betroffenen Person verändert. Und so war es auch im Fall von Edgar Mitchell.

Nach seiner sicheren Rückkehr zur Erde gründete er im Jahr 1973 eine gemeinnützige Organisation namens "Institut der Noetischen Wissenscaftern“, die sich dem Studium der Natur des menschlichen Bewusstseins widmet.

Seit sich Descartes für eine Trennung von Wissenschaft und Religion eingesetzt hatte, sind Bewusstsein und Wissenschaft nie enge Freunde gewesen. Die Wissenschaft ignorierte einfach die Bedeutung des Bewusstseins. Wissenschaft soll eine objektive Untersuchung der Natur zum Ziel haben und hat kein Interesse an subjektiver bewusster Erfahrung des einzelnen Menschen. Für die Wissenschaft sind es ganz einfach zwei separate Dinge.

 

Wie soll die Wissenschaft aber die Natur studieren, wenn darin doch unsere persönliche Erfahrung eine wichtige Rolle spielt?

Psychische Phänomene wie,

  • Telepathie

  • Hellsehen

  • Außer-sinnliche Wahrnehmung (ESP)

  • Außer-körperliche Erfahrungen (OBE)

  • Klarträume

  • Nahtod-Erfahrungen (NDE),

...die von so vielen Menschen immer wieder berichtet wurden, sind einfach in die Reiche der Mythen und Gleichnisse entlassen worden.

 

Von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen, wo doch die Wissenschaft jeden Aspekt unserer Existenz studieren sollte, ist das eine sehr unwissenschaftliche Herangehensweise! Die skeptische Haltung der Wissenschaft hat ein Tabu in unserer westlichen Gesellschaft geschaffen, das heute immer noch existiert.

Menschen, die diese Erfahrungen machten, fühlten sich oft missverstanden und nicht ernst genommen.

Viele Wissenschaftler haben auch heute noch Angst, Untersuchungen dieser Phänomene auch nur in Erwägung zu ziehen, aus Angst, ihre Karriere zu gefährden, weil einige, die das versuchten, aus der wissenschaftlichen Gemeinschaft verbannt wurden.

Zum Glück hat die Quanten-Wissenschaft die Wissenschaftler dazu gezwungen, ihre Meinung über die Angelegenheit zu ändern und in den letzten zwei Jahrzehnten hat sich eine positivere Einstellung darüber etabliert. Ein wissenschaftliches Tabu scheint endgültig gebrochen zu sein, und dank Menschen wie Edgar Mitchell hat sich Bewusstsein zu einem ernsten Thema für die genaue wissenschaftliche Untersuchung entwickelt.

In diesem Artikel werden wir einige sehr interessante wissenschaftliche Erkenntnisse über das Rätsel des menschlichen Bewusstseins behandeln.

 

 


Das Quanten-Gehirn

Vielleicht die schwierigste Frage, die in der Wissenschaft jemals erhoben wurde, ist das sogenannte "harte Problem" oder "verbindliche Problem".

Es ist das Problem über die Schnittstelle zwischen der immateriellen Welt unserer Gedanken und Gefühle und der materiellen Welt unseres Körpers. Emotionale Zustände, die durch unsere Gedanken und Gefühle (immaterielle Welt) verursacht werden, schlagen sich sofort in der Physiologie unseres Körpers (materielle Welt) wider.

Wenn zum Beispiel der immaterielle Gedanke in Ihrem Gehirn auftaucht, Ihre Hand zu heben, fängt das Gehirn sofort an, Botenstoffe - die Neurotransmitter im Nervensystem - zu produzieren. Elektrische Impulse werden an die Muskeln in der Hand gesendet, die schließlich auf Ihren ursprünglichen Gedanken reagieren.

Wie ist das möglich? Wie kann etwas Immaterielles wie ein Gedanke eine realen und bemerkbaren physikalischen Effekt haben? Und das geschieht die ganze Zeit in Ihrem Körper!

Da Descartes entschieden hat, dass es eine Spaltung zwischen Körper und Geist geben soll, bekommen wir wahrscheinlich keine Antworten aus der Newtonschen Physik. Wie kann dann die Brücke zwischen der immateriellen Welt des Geistes und der materiellen Welt des Körpers überschritten werden?

Vielleicht können wir einige Antworten aus der Quantenphysik bekommen?

Die gesamte äußere Wirklichkeit, die vom Gehirn wahrgenommen wird, stammt von den fünf Sinnen: Hören, Riechen, Schmecken, Tasten und visuelle Wahrnehmung. Nach dem Philosophen Immanuel Kant (1724-1804) sollten wir einen Unterschied machen zwischen der noumenalen Welt - der Welt an sich (das Ding an sich), und der phänomenalen Welt - die Welt wie wir sie wahrnehmen. Kant war der Meinung, dass es unmöglich ist, die Welt direkt wahrzunehmen, wir können nur durch unsere Sinne wahrnehmen. Was die äußere Realität wirklich ist weiß niemand, weil wir sie nie direkt wahrnehmen können.

Die Frage kann auch erhoben werden, ob es eine physische Realität überhaupt gibt.

Doch Kant glaubte, dass physische Realität, die Quelle unserer Wahrnehmung, real ist. Immanuel Kant erklärte, dass das, was wir über die Welt wissen, eine Interpretation unseres Gehirns ist.

Um zu verstehen was Kant meint, können Sie versuchen, die schwarzen Punkte auf diesem Bild zu zählen:
 

 

Sagen Sie mir nicht, dass Sie es nicht können!

Natürlich können Sie das nicht, weil keine schwarzen Punkte auf dem Bild sind! Ihr Gehirn hat sich vorgestellt, dass die schwarzen Punkte, die Sie sehen, hin und her springen!

Die Übersetzung des äußeren Reizes, die Ihr Gehirns vom visuellen Kortex in das Bild macht, das Sie im Kopf haben, ist nichts als externe Muster von elektromagnetischen Wellen. Sie mögen noch nie darüber auf diese Weise nachgedacht haben, aber die Farbe Rot existiert nicht wirklich!

Die Farbe Rot ist so wie die schwarzen Punkte auf dem Bild oben nur eine Übersetzung, eine Darstellung, die für Sie sinnvoll ist. Die Farbe Rot ist eine subjektive Konstruktion aus nicht mehr als einer elektromagnetischen Welle mit einer bestimmten Frequenz, Amplitude und Phase.

Insekten mit nur zwei Arten von Farbpigment-Rezeptoren haben eine ganz andere subjektive Darstellung der selben Farbe, die Sie rot nennen:

da sie es nicht sehen können, nehmen sie es als schwarz wahr.

Sie wissen nicht einmal, wie Ihre Mitmenschen die Farbe Rot wahrzunehmen!

Das ist es, was Immanuel Kant meinte, als er sagte, dass wir nicht die noumenale Welt (noumenal world) - die Welt an sich - sehen, wir sehen nur unsere persönliche Version, unsere Interpretation einer äußeren Realität.

Sie ist eingeschränkt erkennbar, da wir nur wenige Prozente des gesamten Spektrums der elektromagnetischen Energie, die es gibt, interpretieren.

Wir haben in der Schule gelernt, dass unser Gehirn eine Art Super-Computer ist mit Ladungen von Neuronen, die auf die Synapsen geschossen werden, und der Vibrations-Informationen interpretiert, die unsere fünf Sinnen empfangen. Unsere Gedanken sind persönlich und angeblich hat niemand Zugang zu ihnen, außer wir selbst! Unsere Erinnerungen sind in den grauen Zellen, die das Gehirn bilden, eingraviert. Das ist, was die Mehrheit der Menschen in der Schule gelernt hat und heute noch glaubt.

Die Wissenschaft hat einiges seit der Zeit der verstaubten alten Schulbücher dazu gelernt und nutzt nun die Quantenwissenschaft, um das Bewusstsein zu erklären.

Im Jahr 1920 glaubte Wilder Penfield, dass Erinnerungen als Engramme an einem bestimmten Ort oder einer Adresse im Gehirn gespeichert werden, so wie ein Computer seine Daten in einem bestimmten Speicherbereich speichert. Karl Lashley machte sich auf die Suche nach diesen Engrammen und fand schließlich durch Experimente mit Ratten heraus, dass Erinnerungen keinesfalls an bestimmten Stellen im Gehirns gespeichert werden.

Erinnerungen scheinen im gesamten Gehirn verteilt zu sein, und jeder Teil des Gehirns scheint den gesamten Speicher zu enthalten. Wenn der Speicher auf das ganze Gehirn verteilt ist und jeder Teil den gesamten Speicher enthält, kann erklären werden, warum Menschen mit disfunktionalen Regionen im Gehirn immer noch ihre Erinnerungen behalten.

Der Aspekt der Erinnerungen des Gehirns, dass der "Teil das Ganze enthält", inspirierte den Neurophysiologen Karl Pribram in Stanford, als er im Jahr 1960 die Holographie studierte. Er entwickelte eine neue Theorie über das menschliche Gedächtnis die besagt, dass das Gehirn Erinnerungen als eine Welle von Interferenzmustern wie ein Hologramm speichert. Ein Hologramm ist ein dreidimensionales Bild, das auf einem zweidimensionalen Bild als ein Wellenmuster gespeichert ist.

Es wird durch Aufteilen eines kohärenten Laserstrahls mit Hilfe von Spiegeln in zwei Strahlen gebildet.

Diese beiden Strahlen werden als Interferenzmuster auf einer lichtempfindlichen Platte gespeichert, wo der fotografierte Gegenstand einen der Strahlen diffundiert und der andere - der Referenzstrahl - direkt auf die lichtempfindlichen Platte gerichtet wird. Wenn es bei normalem Tageslicht angesehen wird, ergibt das Hologramm keinen Sinn, es enthält nur eine Menge von unscharfen Kreise!

Wenn allerdings ein Laserstrahl durch das Hologramm geschickt wird, ergibt sich ein dreidimensionales Bild des ursprünglichen Themas, das aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden kann. Das dreidimensionale Bild scheint in der Luft zu schweben.

Jetzt wird vom Gehirns angenommen, dass es Erinnerungen auf die gleiche Weise speichert, wie das Hologramm ein Bild speichert. Holographische Speicher können auch die hohe Speicherkapazität des Gehirns, in der Größenordnung von 10 Milliarden Bits an Informationen in einem durchschnittlichen Menschenleben, erklären. Hologramme dienen auch sehr gut dazu, um zu erklären, wie das Gehirn es schafft, sehr schnell auf Dinge zugreifen zu können aus seinem riesigen Fundus an Informationen. In einem Wimpern-zucken erkennen wir ein Gesicht von jemanden, den wir seit vielen Jahren nicht gesehen haben, auch wenn der Gesichtsausdruck der Person gealtert ist.

Holographische Bilder können leicht verglichen und abgestimmt werden, auch wenn sie nicht 100% identisch sind.

Pribram zeigte, dass nicht nur unsere Erinnerungen, sondern alle unsere kognitiven Prozesse, wie Riechen, Schmecken, Sehen und Hören durch holografische Prinzipien erklärt werden können.


Nehmen wir die visuelle Wahrnehmung als ein Beispiel. Die aktuelle Sicht der Wissenschaft ist, dass das Bild aus der Umwelt durch die Linse des Auges auf eine Leinwand projiziert wird, die Netzhaut im hinteren Teil des Schädels, und dass dieses Bild irgendwie durch das Gehirn "digitalisiert" und seine Pixel werden gespeichert.

Pribram bewies, dass spezielle Nervenzellen im Auge auf bestimmte Frequenzen von elektromagnetischen Wellen reagieren, die ins Auge eintreten. Das Bild wird als ein Set von Frequenzen gesehen und nicht als einzelne Punkte oder Pixel. Nun, wie kann ein Bild Frequenzen enthalten, werden Sie fragen? In einem Prozess namens Fourier-Transformation, können räumliche Informationen in ein Frequenzspektrum übersetzt werden.

Jean Fourier bewies, dass jede Art von Wellenform aus reinen Sinuswellen gebildet werden könnten. Wenn mehrere Sinuswellen unterschiedlicher Frequenzen, Phasen und Amplituden überlagert werden, kann jede Art von Wellenform erzeugt werden.

Das Verfahren zur Bestimmung der Bestandteile der Welle wird als Spektralanalyse bezeichnet und wird mathematisch durch die inverse Fourier-Transformation beschrieben. Die inverse Fourier-Transformation wird verwendet, um die ursprüngliche Welle aus dem Spektrum von Sinus-Wellen zu erzeugen. Fourier Transformationen können nun auch auf zweidimensionale räumliche Informationen angewendet werden.

Was Pribram herausfand war, dass der Kortex des Gehirns eine Fourier-Transformation mit dem visuellen Bild im Auge durchführt und die das Bild enthaltenden Frequenzen auf der ganzen Nervenzellen im Gehirn verteilt. So wird das Bild tatsächlich verinnerlicht und als Wellen-Interferenzmuster zwischen Neuronen gespeichert, genau wie das Hologramm ein Bild speichert.

Die ursprüngliche Erinnerung an das Bild kann aus der holographischen Darstellung mittels der inversen Fourier-Transformation erzeugt werden, die ein visuelles Bild in unserem Kopf rekonstruiert.

Die Konstruktion eines Bildes aus einem Spektrum von einzelnen Sinus-Frequenzen ist die Technik, die bei der MRT verwendet (Magnetresonanztomographie), und in Krankenhäusern eingesetzt wird. Der MRT-Scanner verwendet auch Fourier-Transformationen, um ein holographisches Bild des gescannten Körper aus den angeregten Wasserstoffatomen der Wassermoleküle im Körper zu konstruieren.

Das MRT-Technik wurde von Walter Schempp entwickelt, der später zur Quanten-Theorie des Gehirn beitrug, dass Erinnerungen nicht wirklich im Gehirn selbst, sondern in der Struktur des Raumes, dem physikalischen Vakuum, gespeichert werden. Das Gehirn fungiert lediglich als Lese/Schreibe-Werkzeug, um das physikalische Vakuum zu erreichen, wo die holografische Erinnerung als ein Wellenmuster gespeichert ist.

Wenn wir die Karl Pribrams holographische Theorie des Gehirns mit David Bohms Theorie kombinieren, dass unser Universum als Ganzes nur ein riesiges Hologramm ist, erhalten wir einen interessanten Blick auf die Wirklichkeit - das so genannte holographische Paradigma. Im holographischen Paradigma wird das Universum nur als eine riesige Sammlung von elektromagnetischen Frequenzen gesehen, die mehrere Ebenen der Wirklichkeit kodieren.

Das Gehirn dekodiert mit Fourier-Analysen einen Kanal aus einem dichten Nebel von elektromagnetischen Frequenzen im Universum und konstruiert daraus unsere innere Wahrnehmung der Realität. Unser Gehirn ist auf eine begrenzte Anzahl von Frequenzen der Außenwelt beschränkt und empfängt somit nur einen begrenzten Ausschnitt der Wirklichkeit. Wir könnten sagen, dass das Gehirn sich auf eine Realität einstellt ähnlich wie ein Radio, das nur auf einen Sender eingestellt ist.

Wir denken wir bewegen uns durch eine solide Welt der Bilder, die vom Gehirn empfangen werden, aber die fundamentale Wahrheit könnte sein, dass wir einfach nur eine Wirklichkeit aus vielen parallelen Welten decodieren.

Das holographische Paradigma löst viele Geheimnisse mit paranormalen Phänomenen, da einzelne Gehirne nur ein Teil des Ganzen, des universellen Gehirns, sind. Alle Gehirne sind nach dem holographischen Paradigma miteinander verbunden und paranormale Informationen (Telepathie) können leicht von einem Gehirn zum anderen fließen.

Stuart Hameroff und Roger Penrose trugen zur Quanten-Theorie des Gehirns bei durch die Vorlage eines Modells, das auf Quanten-Computing basiert. Sie glauben, dass unser Gehirn Informationen aus den Neuronen nicht nur in klassischen Zuständen verarbeitet, sondern unter Umständen auch als Quantenzustände.

Quantenzustände im Gehirn galten lange Zeit als absolut unmöglich, da das Gehirn zu groß, zu nass und zu warm ist, um Quantenzustände, die bisher nur im Labor isoliert und in kontrollierten Situationen im subatomaren Bereich beobachtet wurden, aufrecht zu erhalten. Allerdings glaubt Hameroff jetzt, er habe den Baustein, das Qubit (Quantum Bit) für Quanten-Computing im Gehirn, gefunden.

Er identifizierte eine winzige Röhre, genannt Mikrotubulus, die das Zytoskelett der Zelle umfasst. Das Zytoskelett ist das Skelett, das der Zelle seine Struktur gibt, es ist das Gerüst der Zelle. Außer der Zelle eine Struktur zu geben, ist der Mikrotubulus auch ein Transportrohr für alle Arten von chemischen Verbindungen, die von der Zelle verwendet werden.

Hameroff weist darauf hin, dass das Zytoskelett auch eine neuronale Funktion haben kann und dass es vielleicht sogar weiter fortgeschritten als Neuronen selbst ist. Das neuronale Funktion des Zytoskeletts könnte erklären, warum ein Organismus bestehend aus einer einzelne Zelle intelligente Aufgaben ausführen kann. Obwohl diese einzelligen Organismen nicht über ein neuronales Netz, Neuronen oder Gehirn verfügen, haben sie eine primitive Form des Bewusstseins, da sie intelligente Aufgaben wie Schwimmen, Essen und Paarung ausführen können!

Beim Menschen haben wir nun ein Gehirn, das aus Neuronen besteht, die über Dendriten und Synapsen miteinander verbunden sind, die das zentrale Nervensystem bilden. Im Inneren der Neuronenzelle finden wir ein Zytoskelett, das aus Mikroröhrchen aufgebaut ist. Die Mikroröhrchen selbst sind aus Tubulinen, das sind hexagonal strukturierte Proteine, aufgebaut. Hameroff identifizierte das Tubulin in den Mikroröhrchen des Neurons als das Qubit des Gehirns.

Die klassische Interpretation der Neurobiologie ist, dass Konzentrationen verschiedener Ionen die Impulse von und zum zentralen Nervensystem leiten, und verantwortlich für all die Informationen sind, die durch das Nervensystem als Ganzes verarbeitet werden.

Hameroff stellte jedoch fest, dass die Mikroröhrchen hoch kohärentes Licht (Laser-ähnliches Licht) enthalten und dass dieses Licht eine wichtige Rolle in der Informationsverarbeitung des Gehirns spielen könnte.

Fritz Popp hatte bereits die Emission von Bio-Photonen durch den menschlichen Körper entdeckt.

Popp stellte fest, dass schwache Emissionen von Bio-Photonen nicht nur vom menschlichen Körper, sondern von allen biologischen Lebensformen nachweisbar sind, und vermutet, dass die Quelle dieser Emissionen von Bio-Photonen einen Bezug zur DNA hat.

Hameroff fand kohärente Biophotonen in ihren Quantenzustand innerhalb der Mikroröhrchen. Mit anderen Worten: die Biophotonen waren kohärent und mit Quanten verstrickt. Das Mikroröhrchen ist mit Wassermolekülen gefüllt, die hoch kohärent geordnet sind und Hameroff glaubt, dass diese geordneten „Wasser-Spiele“ eine bedeutende Rolle bei der Leitfähigkeit der Biophotonen durch die Mikroröhrchen spielen.

Wenn sich die Biophotonen durch die Mikroröhrchen bewegen, werden sie an die Synapsen des Neurons geschickt und bewegen Sie dann zum nächsten Neuron. Auf diese Weise wirken die Mikroröhrchen als Verdrahtungssystem für das kohärente Licht im Gehirn und auch den Rest des Körpers.

Dieses Netzwerk aus Mikroröhrchen wird als das Internet des menschlichen Körpers bezeichnet, das nicht nur die Nervenzellen, sondern auch jede andere Zelle im Körper, verbindet. Es ermöglicht den Informationsaustausch der Quanten zwischen dem Gehirn und dem Rest des Körpers. Die Implikation ist, dass sich Bewusstsein nicht auf das Gehirn selbst beschränkt, sondern dass alle Zellen des Körpers am gleichen Bewusstsein teilhaben.

Dies könnte die holistische Natur des Bewusstseins erklären, durch die unsere Gedanken und Gefühle im Körper in Einheit agieren. Denken Sie was wäre, wenn Sie verknallt sind und die Person die Sie lieben taucht plötzlich vor Ihnen auf.

Ihr ganzer Körper und das Gehirn werden sofort und in Einheit reagieren! Ihre Augen weiten sich, Ihr Herz beginnt schneller zu pumpen, Sie atmen schneller, Ihr Adrenalinspiegel steigt und Sie fühlen Schmetterlinge im Bauch, während Ihre Knie anfangen zu zittern, und alles das im gleichen Augenblick.

Die einheitliche Reaktion des Körpers in einem einzigen Augenblick wird über das körpereigene neuronale Internet über die „Verdrahtung" der Mikroröhrchen als eine kohärente Lichtwelle gesendet, die alle Zellen im Körper verbindet.

Ein Kollege Hameroffs, der Mathematiker Roger Penrose, entwickelte eine neue Alternative für die Kopenhagener Deutung der Quantenphysik, den Zusammenbruch der Quanten-Welle durch bewusste Beobachtung.

Penrose schlägt eine objektive Reduktion vor (Reduktion ist ein Synonym für "Zusammenbruch der Quanten-Welle"). Objektive Reduktion (OR) ruft den Zusammenbruch des Quanten-Welle hervor ohne bewusste Beobachtung des Menschen, sondern nur dadurch, dass eine "gewisse Schwelle“ erreicht wird von etwas, das er Quantengravitation nennt.

Die Quanten-Kalkulation im Gehirn verwendet einen Feedback-Mechanismus aus dem sensorischen Inputsystem des Organismus und deshalb wird der Zusammenbruch des Quanten-Zustands, der in den Mikroröhrchen aufrechterhalten wird, als eine Orchestrierte Objektive Reduktion (Orch OR) bezeichnet. Die klassische Zustand des sensorischen Inputs orchestriert oder verwaltet den Quantencomputer mit Hilfe der Rückwirkungs-Schleife.

Mit Hameroffs Modell des Quanten-Gehirns wird die These aufgestellt, dass das Bewusstsein, oder Gedanken und Gefühle, das Ergebnis sind der objektiven Reduktion (OR) einer Überlagerung aller möglichen Gedanken und Gefühle, die im Inneren der Qubits in den Mikrotubuli innerhalb der Nervenzellen des Gehirns auftreten. Mit anderen Worten: unsere persönlichen Gedanken sind nur ein Kollaps von universellen Gedanken.

Das Quanten-Gehirn-Modell besagt, dass das Universum selbst grundlegende Eigenschaften eines Proto-Bewusstseins hat!

Es ist dieses Proto-Bewusstsein oder universelle Bewusstsein (Gedanken von allen Gedanken), das in unserem individuellen Bewusstsein in den Qubits des Gehirns kollabiert. Dies geschieht mit einer durchschnittlichen Rate von 40 Kollabsen pro Sekunde, entsprechend der Frequenz der Gehirnwellen von 40 Hz. Unser Bewusstsein über innere Gedanken und Gefühle sind wie die Film-Sequenzen in einem Kinofilm gebaut, mit einer Geschwindigkeit von 40 Sequenzen pro Sekunde gesendet von einem universellen Bewusstsein.

Hameroff und Penrose weisen darauf hin, dass ihr Modell der Orchestrierten Objektiven Reduktion (Orch OR) für die Quanten-Verarbeitung im Gehirn im Einklang mit den spirituellen Lehren des Buddhismus, Hinduismus und der Kabbalah ist, die alle die Existenz eines universellen Geistes lehren.

Was wir nun hier haben ist ein Modell des Gehirns, das besagt, dass Bewusstsein nicht als das Epiphänomen, oder das Ergebnis der Aktivität des Gehirns, zu sehen ist, sondern dass das Gehirn als eine große Antenne oder Empfänger eines universellen Bewusstseins betrachtet werden muss, das überall im Universum existiert!

Nun hat die Quanten-Theorie des Gehirns viele Gegner und steckt noch in den Kinderschuhen, aber sie hat schon eine Menge Aufmerksamkeit auf sich gezogen und könnte vielleicht eines Tages weithin als genaue Beschreibung dafür akzeptiert werden, wie das Gehirn funktioniert.

 

 


Menschliche Absicht

Dr. William Tiller ist emeritierter Professor der Stanford Universität und Mitbegründer des Instituts für noetische Wissenschaften und der Akademie für Parapsychologie und Medizin.

Den Großteil seiner Karriere hielt er eine Professur der Abteilung "Materials Science and Engineering" an der Stanford Universität und einige seine vielen Spezialgebiete waren Metallurgie, Kristallgewächse, Halbleiter-Materialien, usw. Aber in den sechziger Jahren begann er eine ganz neue Karriere in einem Bereich, der ihn schon immer interessiert hatte, das Studium der paranormalen und ungeklärten Bereiche des menschlichen Bewusstseins.

Seine Forschung sollte bei der Überbrückung der Kluft zwischen Wissenschaft und Spiritualität helfen. Deshalb übernahm er streng wissenschaftliche Methoden für seine Forschungsarbeit, so dass er die Aufmerksamkeit von anderen Gelehrten erlangen konnte.

Er interessierte sich für das Studium fein-stofflicher Energien, wie zum Beispiel Reiki-Energie, die zur Heilung von Menschen durch spirituell veranlagte Menschen verwendet wird, die derzeit nicht mit unserem wissenschaftlichen Verständnis erklärt werden können.

Dr. Tiller entwickelte ein ultra-sensitives Gerät, eine Art Geigerzähler, um die subtilen Energien zu messen, die durch die Hände des Reiki-Meister emittiert werden, und bewies die Existenz eines Energiefelds, das nicht im elektromagnetischen Spektrum liegt. Dieses Experiment war ein positiver Impuls für die Reiki-Gemeinde, die nun eine wissenschaftliche Bestätigung dafür hatte, dass die Reiki-Energien real waren und dass sie gemessen werden konnten.

In seinen Forschungen entdeckte Professor Tiller, dass die Heilungsabsicht, die durch die Reiki-Praktizierenden an deren Hände gesendet wird, eine entscheidende Wirkung auf den gemessenen Energie-Output hatte. Aus diesen Versuchen schloss er, dass menschliche Absichten kanalisiert durch unsere Gedanken und Gefühle einen messbaren Effekt auf die physische Realität haben.

Er testete auch Qi Gong Meister und stellte fest, dass ihre Hände einen heilenden Magnetismus hatten, der dem eines Magneten von 20.000 Gauss entspricht. Ihre Handflächen emittierten eine Infrarot-Strahlung (1 bis 4,5 Mikrometer Wellenlänge), die heilende Wirkung hatte.

Tiller führte eine Reihe von Experimenten durch, um die möglichen Auswirkungen der menschlichen Absicht mit streng wissenschaftlichen Vorgaben zu studieren. Er baute ein eigenes Gerät mit dem Namen Intention Imprinted Elektrical Device (IIED), das eine sehr schwache elektromagnetische Energie von weniger als einem Millionstel Watt abgestrahlt. Er bat vier trainierte Personen, in einem tiefen Zustand der Meditation die Absicht des bevorstehenden Experiments auf das IIED zu vermitteln.

Dann wurde das „doppelt-blinde“ Experiment mit zwei identischen IIED Geräten durchgeführt, von denen eines über den meditativen Prozess geprägt wurde, und das andere unberührt blieb. Die IIED Geräte wurden in separaten Räumen vor den Probanden platziert.

Die folgenden Änderungen (statistische zufällige Veränderung p <0,001) wurden beobachtet:

  • Der Säuregrad (pH) von Wasser konnte absichtlich um eine pH-Einheit erhöht oder abgesenkt werden.

  • Die Aktivität eines menschlichen Leber-Enzyms konnte um 15 bis 30% erhöht werden.

  • Die Wachstumsrate der Larven von Fliegen konnte um 25% erhöht werden.

Die Messergebnisse waren hoch signifikant, die Möglichkeit des zufälligen Auftretens geringer als 1 zu 1000.

Mit diesen Experimenten stellte William Tiller ein für alle Mal unter Beweis, dass unsere menschliche Absichten eine echte messbare Wirkung auf die physische Realität haben. Nach dem Dauertest über 3 bis 4 Monate bemerkte er, dass sich die beabsichtigten Effekte des Experiments fortsetzten, auch wenn das IIED Gerät aus dem Zimmer entfernt wurde. Irgendwie hatte sich der Raum des Labors, in dem die Experimente durchgeführt wurden, konditioniert. Das IIED Gerät wurde nicht mehr gebraucht, um die gleiche Wirkung zu erzielen.

William Tillers Experimente können ein indirekter Hinweis darauf sein, dass unsere Gebete einen realen Effekt haben und beantwortet werden.

Tiller glaubt, dass Plätze, wo Menschen zusammenkommen mit der positiven Absicht, für bessere Zeiten zu beten, dauerhaft konditioniert und zu heilige Orte werden können, nachdem sie über viele Jahre mit der gleichen Absicht geprägt wurden.

Er erklärt den gemessen Effekt damit, dass der Zustand des physikalischen Vakuums in dem Raum, in dem das Experiment durchgeführt wurde, irgendwie verändert wurde. Im normalen Zustand ist das physikalische Vakuum des Raumes energisch, chaotisch und zufällig.

Indem wir jedoch unsere Absichten in das physikalische Vakuum einbringen kann die energetische Ausrichtung erheblich und dauerhaft verändert werden.

(Für weitere Informationen über das physikalische Vakuum und der darin enthaltenen Energie, siehe nächstes Kapitel)

 

 


Hado Wirkung

Der japanische Forscher Dr. Masaru Emoto, Chef des Hado Instituts in Tokio, demonstrierte die wohl überzeugendsten und überraschenden Effekte, die das menschliche Bewusstsein auf die physische Realität haben kann.

Dr. Emoto hat eine Wirkung auf Wasser entdeckt, die der Name "Hado"-Effekt gegeben wurde.

 

Er beschreibt es wie folgt:

"Hado ist das intrinsische Schwingungsmuster auf atomarer Ebene in jeder Materie – die kleinste Einheit der Energie. Seine Grundlage ist die Energie des menschlichen Bewusstseins".

Er schrieb ein Buch, das 1999 herausgegeben wurde unter dem Titel "Die Botschaft des Wassers - The Messages From Water", das bereits millionenfach rund um den Globus verkauft wurde und in viele Sprachen übersetzt wurde.

Er hält weltweit Vorträge und führt Seminare und auch Live-Experimente durch, bei denen er die "Hado" - Wirkung des Wassers demonstriert. Das Wort "Hado" ist heute ein Modewort in Japan. Die Leute benutzen es, um die Schwingungen eines Ortes oder einer Person zum Ausdruck zu bringen - "dieser Ort hat keine Hado" oder "Er ist auf geringem Hado heute!

Und all diese Aufregung wegen gefrorenem kristallisierten Wasser? Was ist es, das er entdeckt hat?

Dr. Masaru Emoto führte eine Reihe von Experimenten durch, mit denen er bewies, dass unsere Gedanken und Gefühle unsere physische Realität beeinflussen. Wasser war sein Studienobjekt, und er begann mit dem Studium der Formen von Wasser-Eiskristallen.

Er nutzte alle Arten von Wasser aus verschiedenen Orten auf der ganzen Welt und studierte, wie sie sich zu Eiskristalle formten. Er bemerkte, dass sich Wasser aus stark verschmutzten Flüssen überhaupt nicht kristallisierte, und dass sauberes Quellwasser wunderschöne Eiskristalle im gefrorenen Zustand produzierte.

So weit so gut, es ist ein Ergebnis, das erwartet werden kann. Doch zu seiner Überraschung entdeckte er, dass die Kristallisation der Wassermoleküle irgendwie mit seiner Stimmung zusammen hing. Er begann Experimente, bei denen er reines Leitungswasser verwendete, und schickte alle Arten von menschlichen emotionalen Gedanken und Gefühle zu den Wasserproben, bevor er es einfriert.

Zu seinem Erstaunen reagierte das Wasser auf seine Absichten.

Wenn negative Gedanken und Gefühle verwendet wurden, bildeten sich keine schönen Eiskristalle, sie waren entweder in ihrer Form chaotisch oder kristallisierten gar nicht. Doch als er Liebes- Gedanken und Gefühle an das Wasser vor dem Einfrieren schickte, bildeten sich die schönsten und regelmäßigsten hoch-organisierten Kristalle.

In folgenden Experimenten gab er Aufkleber auf die Wasserflaschen und beschriftet sie mit Worten wie 'Liebe', 'Gott' und 'Hass' und 'Devil 'und wieder reflektierten die Eiskristalle die Absicht der Worte, die auf sie gerichtet wurden.

Dann experimentierte er mit allen Arten von Musik, um die Wirkung zu testen. Musik ist ein natürlicher Ausdruck von Vibrationen und es war keine Überraschung mehr, dass die Schwingungen von schöner klassischer Musik oder aggressivem bösem Hard-Rock auch in den Eiskristallen reflektiert wurden.
Dr. Emoto Hado Theorie postuliert, dass,

"Da alle Phänomene im Grunde Resonanz-Energie sind, kann man die Substanz durch Veränderung der Schwingung ändern".

Wenn wir also die interne Vibration von - sagen wir einmal - verschmutztem Wasser ändern wollen, können wir unsere gute Absicht dazu verwenden, dies zu tun!

Und das ist genau das, was Dr. Emoto und seine 'Anhänger' jetzt tun. Überall auf der Welt werden Hado-Reinigungsrituale gehalten, um unsere Flüsse, Meere und Ozeane zu reinigen. Das erste Mal, als er die Wirkung von Hado in der Öffentlichkeit zeigte, sammelte er am 25. Juli 1999 eine Menge von rund 350 Personen am stärksten verschmutzten See Japans, dem Biwa See.

Das Wasser roch schrecklich faulig auf Grund der 'Kokanada'-Algen, die jährlich den See bedeckten! Beim von Dr. Emoto organisierten Treffen projiziert eine große Menge von Menschen ihre positiven Absichten wie Laserstrahlen auf das verschmutzte Gewässer.

Wasserproben wurden vor und nach der Zeremonie vom Sees entnommen und eine dramatische Verbesserung der Struktur der Wasser-Kristalle wurde entdeckt. Einen Monat nach der Zeremonie erschien ein Zeitungsartikel in der einflussreichen Zeitung Kyoto Shinburn.

Der Artikel erklärte, dass in diesem Jahr

"…sich die Ausbreitung von Algen im Wasser verringert habe und dass der Gestank verschwunden war."




Meditation und Gebet

Maharishi Mahesh Yogi lehrt transzendentale Meditation (TM), eine Form der Meditation, die den spirituell Suchenden in höhere Bewusstseinszustände bringt.

Seine jetzige Wohnung befindet sich in den Wäldern von Vlodrop in den Niederlanden. Er hat diesen Ort gewählt, weil er ihm zufolge positive Schwingungen hat. Zu den Anhängern des Maharishi zählt eine zunehmende Anzahl von wissenschaftlich gebildeten Menschen. Diese Menschen haben erkannt, dass die Meditationen des Maharishi einen positiven Effekt auf den Weltfrieden haben.

Die Wissenschaft hat sie dazu geführt, Vergleiche mit östlichen spirituellen Lehren anzustellen und das vermittelte ihnen eine neue Überzeugung.

Transzendentale Meditation (TM) ist in der ganzen Welt sehr populär geworden vor allem seit die Beatles den Maharishi in den sechziger Jahren besuchten. Zahlreiche Business-Manager verwenden TM als Therapie zur Linderung von Stress.

Umfangreiche Untersuchungen über die Wirkung von TM haben gezeigt, dass, wenn sie von einer großen Gruppe von Menschen praktiziert wird, die Kriminalitätsrate in einer großen Stadt erheblich gesenkt werden kann. Als die Gruppe ihre TM einstellte, stieg die Kriminalitätsrate wieder auf das durchschnittliche Niveau an. Dieser Effekt ist bekannt geworden als der Maharishi-Effekt und mehrere Studien haben bewiesen, dass er wirklich vorhanden ist.

Viele Menschen beten für ihre Liebsten, wenn diese ernsthaft krank sind. Sie hoffen, dass eine göttliche Kraft sie hören und ihren Wunsch respektieren kann, den Patienten zu heilen. Andere beten und glauben an ihre inneren Kräfte, dass sie – egal wie weit sie entfernt sind - durch ihre schiere Absicht zu heilen, den Patienten helfen können.

Im Sommer 2004 wurden an der University of Texas Health Science Center in San Antonio die Ergebnisse dreier medizinischer Studien veröffentlicht, die einer wissenschaftlichen Untersuchung der Rolle des Glaubens im Gebet gewidmet waren.

Eine Gruppe von 86 Personen wurde, ohne deren vorherige Kenntnis des „doppelt-blinden“ Experiments, geteilt und entweder einer Gruppe für die gebetet wurde, oder einer Kontrollgruppe zugeordnet. Die Freiwilligen die beteten, kannten nur die Namen und die gesundheitlichen Sorgen der Menschen, die ihnen zugewiesen wurden. Acht Freiwillige einer lokalen Gebetsgruppe beteten zweimal am Tag für einen Zeitraum von mindestens 3 Minuten.

Nach einem Monat wurden die Ergebnisse für die Veröffentlichung zusammengestellt.

Hier eine Zusammenfassung:

  • Schmerz-Werte waren signifikant niedriger in der Gruppe für die gebetet wurde als in der Kontrollgruppe.

  • Patienten mit dem intensivsten Glauben an die Kraft des Gebetes hatte die besten physischen Verbesserungen im Vergleich mit der Kontrollgruppe.

  • Patienten mit einem geringeren Glauben an die Kraft des Gebetes hatte eine deutlich schlechtere körperliche Verbesserung.

Nun zeigten ihre Forschungsergebnisse zwei Dinge:

  • Das Gebet hat eine echte messbare Wirkung auf den Patienten, für den gebetet wird.

  • Der Glauben des Patienten, dass eine Behandlung durch Gebet erreicht werden kann, hat einen messbaren Effekt auf die Wirkung des Gebets selber.





Die heilende Kraft des Geistes

Wenn jemand in den letzten Jahrzehnten einen großen Einfluss auf die ganzheitliche Medizin gehabt hat, ist das Dr. Deepak Chopra.

Geboren und aufgewachsen in Indien, erhielt er seine medizinische Ausbildung in den Vereinigten Staaten. Nach einem persönlichen Treffen mit dem Maharishi Mahesh Yogi war er davon überzeugt, die 4000 Jahre alte traditionelle indische Ayurveda studieren zu wollen.

Ayurveda ist Sanskrit und steht für die "Wissenschaft vom Leben". Nach seinem Treffen mit dem Maharishi stieg er in einen Zug und traf dort einen Freund, der ihm ein Buch über Ayurveda überreichte.

Eins und eins macht zwei und Deepak wusste, dass das eine Botschaft war.

Nach der Lektüre des Buches war er davon überzeugt, dass es mehr mit dem Ayurveda auf sich hatte, als allgemein im Westen geglaubt wird. Dr. Chopra war frustriert geworden mit seiner medizinischen Karriere, weil er so wenig für seine Krebs-Patienten tun konnte.

Ein Patient von Deepak mit der Diagnose Lungenkrebs bekam den medizinischen Rat, das Rauchen aufzugeben, und der Mann antwortete:

'Vielen Dank Herr Doktor, aber meine Schwiegermutter kann mir diesen Rat geben, und sie verlangt nicht 50 Dollar dafür!"

In seinem Buch "Quantum Healing, die Grenzen der Geist/Körper-Medizin erkunden", erklärt Doktor Chopra die Beziehung zwischen Quantenphysik und Ayurveda.

Ayurveda lehrt, dass alles Geist ist, und dass auch der Körper durch den Geist geschaffen wird. In dieser Hinsicht muss der Geist alle Macht haben, um den Körper zu heilen. Beachten Sie, dass mit Ayurveda keine "harten Probleme" gelöst werden, es gibt einfach keine Brücke, die zwischen der immateriellen und der materiellen Welt zu überqueren wäre, da keine Dualität in Geist und Körper existiert.

Laut Deepak Chopra spielen unsere tiefsten Gedanken und Gefühle eine bedeutende Rolle bei der Heilung eines Patienten. Diese sind in den westlichen medizinischen Praktiken unterschätzt worden. Der Körper erneuert ständig jedes Atom in jeder Zelle. In einem Jahr wird der Körper komplett erneuert und jedes Atom in jeder Zelle wird ersetzt.

Und was genau ist es, das diesen Tumor an seinem Platz hält, wenn der ganze Körper wieder jedes Jahr neu aufgebaut wird?

Deepak erklärt, dass die Blaupause für den physischen Körper der feinere Quanten-Körper ist. Krankheiten treten in diesem Quanten-Körper auf, bevor sie sich im physischen Körper manifestieren. Solange die Krankheit nicht aus dem Quanten-Körper - der Blaupause - entfernt wird, wird sich der Körper kontinuierlich zusammen mit dem Tumor rekonstruieren.

Laut Deepak hat der Geist die Fähigkeit, jedes Medikament zu erzeugen, das Hoffman La Roche verkauft, aber das ohne Aufwand, in der reinsten Form und in der perfekten Dosis.

Die Fähigkeit des Geistes, den Körper zu heilen, kann den bekannten Placebo-Effekt erklären, diesen Effekt, bei dem ein Patienten durch dessen eigene Suggestion geheilt wird, da er nur ein Placebo-Medikament verabreicht bekommt. Die Fähigkeit des Geistes, den Körper zu heilen, könnte auch der Grund für die wunderbaren spontanen Rückbildungen von Krebs sein, die so oft in den medizinischen Akten gemeldet worden sind, für die es aber keine medizinische Erklärung gibt.

Der Nocebo-Effekt ist das Gegenteil der Wirkung des Placebo-Effekts, es ist der negative Effekt, den die Diagnosen der Ärzte auf die Heilung ihrer Patienten haben.

Deshalb hat die Arzt-Patient-Beziehung eine entscheidende Bedeutung im Heilungsprozess. Es ist ein westlicher Ethik-Kodex, dass der Patient das Recht hat, seine Erkrankung in allen Fällen zu kennen, das hat jedoch den Nachteil, dass, wenn ein Arzt einem Patienten unkompliziert die Diagnose gibt "Sie haben eine unheilbare Krebserkrankung, mein Herr", er ihm tatsächlich das Todesurteil gibt.

Die Diagnose "unheilbar" tötet beim Patienten die letzte Hoffnung für eine Heilung und damit auch seine geistige Fähigkeiten, sich selbst zu heilen, zudem er wahrscheinlich einen seelischen Schock erhält.
 

 

 


Kollektives Bewusstsein

Existiert so etwas wie ein kollektives Bewusstsein, ein Bewusstsein, das von allen Menschen auf der Erde geteilt wird? Der Psychologe Carl Gustav Jung spekulierte, dass wir alle ein gemeinsames Unter-Bewusstsein teilen.

Doch könnte ein solches von der Wissenschaft bewiesen werden?

Am renommierten Princeton Anomalies Research Institute (PEAR) sind die Wissenschaftler überzeugt, dass ein kollektives Bewusstsein existiert, und dieses wird von ihnen sogar gerade jetzt auf der ganzen Welt überwacht, während Sie diese Zeilen lesen! An der Princeton haben Professor Robert Jahn und seine Kollegen vor einiger Zeit eine Reihe von Laborexperimenten durchgeführt und versucht, die Existenz von Psychokinese (abgekürzt PK) zu beweisen oder zu widerlegen, das heißt die Fähigkeit des Denkens, sich auf leblosen Objekten auszuwirken.

PK ist seit den öffentlichen Auftritten von Löffelbieger Uri Geller beliebt. An der Princeton nahmen sie die PK sehr ernst und wollten testen, ob das Phänomen existiert.

Sie verwendeten RNG-Maschinen, um dies zu tun.

Ein RNG ist ein Zufallsrauschgenerator, ein Gerät, das gemäß der Unsicherheit der Quantenmechanik eine komplett zufälliges Rauschen erzeugt. Dieses Rauschen wird in einen binären Zustand, entweder 1 oder 0, übersetzt. Da nun das Rauschen zufällig ist, erwarten wir eine Chance von 50:50, dass entweder Einsen oder Nullen vom RNG produziert werden.

Die Teilnehmer an den Experimenten im PEAR-Institut wurden gebeten, geistig Einfluss zu nehmen auf das Ergebnis der Zahlen, die durch den RNG erzeugt werden. Die Teilnehmer waren „normale“ Leute und hatten vorher keine bekannten psychischen Fähigkeiten. Doch am PEAR-Institut wurde wiederholt bewiesen, dass die geistigen Fähigkeiten des "Geistes über die Materie" existieren, da die RNG-Resultate von ursprünglich 50-50 wesentlich verändert werden konnten.

Sie führten die Tests über ein Jahrzehnt lang durch, es wurden Hunderte von Versuchspersonen in Tausenden von Studien getestet, als man schließlich zu dem Schluss kam, dass PK real war. Sie haben sogar festgestellt, dass jeder zu einem gewissen Grad PK Fähigkeiten hat. Ihre Versuchspersonen hatten keine vorher bekannten paranormalen Fähigkeiten. An der Princeton sind sie inzwischen so überzeugt, dass PK real ist, dass sie jetzt auf der Suche nach einer theoretischen Erklärung sind.

Dr. Jahns Zitat aus der Sunday Telegraph vom 16. November 1997:

"Wir sehen nicht viel Sinn darin, noch mehr Daten zu sammeln", sagte er. "Wir sind dabei, weitere Versuche zu etablieren, um ein besseres Verständnis dieser Phänomene zu bekommen."

Wenn Sie interessiert sind und Ihre psychischen Fähigkeiten on-line über das Internet selbst testen wollen, können Sie das hier tun.

An ungefähr 30 Universitäten auf der ganzen Welt wurden RNG-Geräte installiert und sind über das Internet verbunden. Das nächste, was PEAR mit den RNG-Geräte testen wollte, war, ob ein kollektives Bewusstsein der Menschheit existiert. Das Projekt wurde "Global Consciousness Project" genannt, und die RNG-Maschinen wurden verwendet, um ihre Ergebnisse über das Internet an einen zentralen Rechner in Princeton zu senden.

Diese Forschungen bewiesen, dass die RNG-Geräte schockierende globale Ereignisse registrieren konnten, die die Massen kollektiv bewegten. Einige dieser Ereignisse sind das Begräbnis von Prinzessin Diana, das Urteil im Fall OJ Simpson und in jüngerer Zeit die 9/11 Anschläge in New York.

Alle diese Ereignisse zeigten messbare und signifikante Abweichungen von der erwarteten 50:50-Verteilung.

Bei den 9/11 Angriffen auf die Twin Towers, zeigten die RNG-Geräte sogar Abweichungen vor dem eigentlichen Angriff!
 

RNG-Registrierung am Tag des Einsturzes der Zwillingstürme
(Bild mit freundlicher Genehmigung von Roger Nelson vom Global Consciousness Project)


 



Psi-Experimente

Russel Targ und Harold Puthoff führten in den siebziger Jahren eine Reihe von Experimenten durch, um herauszufinden, ob telepathische Übertragung von mentalen Bildern zwischen Einzelpersonen möglich ist.

Sie benutzten eine Sendeperson und eine Empfängerperson und steckten diese in elektromagnetisch abgedichtete Kammern. Der Sender wurde einem Licht ausgesetzt, das in regelmäßigen Abständen blinkte. Sowohl am Sender und am Empfänger wurden Geräte befestigt, die ihre Gehirnströme, das heißt ihre Elektroenzephalogramme (EEG) registrierten.

Das Blinken des Lichts wurde im Elektroenzephalogramm des Absenders wiedergegeben, wie es zu erwarten war. Als nächstes wurde der Empfänger gebeten, die Bilder des Senders zu empfangen. Nach einer Weile begann der Empfänger die Lichtblitze wiederzugeben, die über den Sender aufgenommen wurden. In der Empfänger-EEG schienen die gleichen Muster auf, obwohl die Empfängerperson in einem separaten und elektromagnetisch abgeschirmten Raum war.

Russel Targ und Harold Puthoff reproduziert die früheren Tests von Jacobo Grinberg-Zylberbaum der Nationalen Universität von Mexiko.

Er führte mehr als 50 Experimente in fünf Jahren durch. Jacobo Grinbert-Zylberbaum setzte seine Teilnehmer in einen abgeschirmten Faraday-Käfig. Vor der Durchführung der Tests wurden die Teilnehmer gebeten, für 20 Minuten zu meditieren. Nach dieser Zeit wurden sie in den Faraday-Käfige gesetzt und auch an EEG-Messgeräte angeschlossen.

Der Sender wurde einer Serie von mindestens hundert Reizen ausgesetzt, die von intensiven Lichtblitzen zu harten Klängen und Elektroschocks reichten, die über Zeige- und Ringfinger verabreicht wurden.

Grinberg-Zylberbaum bewies, dass in 25 Prozent der Fälle die Reize, die vom Sender aufgenommen wurden, zum Empfänger weiter übertragen wurden, was sich in dessen EEG als ein Potential zeigte, das im Einklang mit dem Potenzial im Sender-EEG war. Ähnliche Ergebnisse konnten in späteren Experimenten mit den gleichen Teilnehmern wieder erlangt werden.

Wenn der gleiche Test mit einem verliebten Paar durchgeführt wurde, zeigten die Gehirnwellen im EEG der beiden Liebenden eine bemerkenswerte Kohärenz, auch wenn keine Reize zugelassen wurden. Das Paar selbst sagten, sie hätten ein starkes Gefühl der Verbundenheit und Einheit.

Diese Experimente bewiesen, dass Gefühle der Verbundenheit eine physikalische Repräsentation in den Gehirnen von einzelnen Individuen haben. Wenn wir uns wirklich mit eine andere Person in Verbindung setzen können, so dass unsere eigenen Gehirnströme sich in den Gehirnwellen der anderen Person zeigen, können wir anfangen, uns Fragen über unsere eigene Individualität, unser eigenes separates Ego zu stellen.

Wo beginnt und wo endet es?

Diese Versuche scheinen Hameroffs Quanten-Gehirn-Theorie des Proto Bewusstseins zu untermauern, das durch das Gehirn empfangen anstatt produziert wird. Die Frage ist daher, ob wir ein eigenes Ego haben, oder ob dieses eine Art von Illusion ist?

Während ihrer Arbeit bei der Defense Intelligence Agency (DIA) der USA, führten Russel Targ und Harold Puthoff später eine große Zahl von Psi-Experimenten für den Geheimdienst durch, was als "Remote Viewing" bezeichnet wurde.

Das Ziel des "Remote Viewing" ist es, Feinde auszuspionieren. Targ und Puthoff beeindruckten die DIA mit den Ergebnissen, die sie mit dem berühmten Medium Ingo Swann erzielten.

Es ist ein öffentliches Geheimnis, dass die nachrichtendienstlichen Abteilungen von den USA und Russland seit einigen Jahrzehnten Remote Viewing Techniken verwenden, jedoch erst kürzlich sind 73.000 Seiten geheimer Dokumente über übersinnliche Spionage von den Vereinigten Staaten freigegeben worden.

Die CIA sagt nun ganz offen, dass sie Remote Viewing als Mittel der Spionage verwenden.
 

 



Morphische Felder

Die japanischen Macaca fuscata Affen, die auf der Insel Koshima vor der japanischen Küste leben, waren für mindestens 30 Jahre Studienobjekte.

Im Jahr 1952 fütterten Forscher die Affen mit Süßkartoffeln, die sie in den Sand fallen ließen. Die Kartoffeln waren schmutzig und obwohl den Affen die Süße der Kartoffeln genossen, mochten sie offensichtlich nicht den Schmutz. Ein junger Babyaffe fand die Lösung und wusch die Kartoffeln in einem nahe gelegenen Bach und überreichte sie der Mutter.

Als der Babyaffe diesen Trick seiner Mutter gelehrt hatte, beherrschten allmählich mehr und mehr Affen diesen Trick.

Zwischen 1952 und 1958 hatte eine kritische Gruppe von Affen - schätzungsweise hundert - das Kunststück des Waschens der Kartoffeln gelernt. Affen sind langsame Lerner, nicht wahr?

Doch nachdem der vermeintlich hundertste Affe gelernt hatte, seine Kartoffeln zu waschen, beherrschte ganz plötzlich der ganze Stamm auf der Insel diesen Trick. Noch überraschender war, dass Kolonien von Affen auf anderen Inseln und dem Festland auch plötzlich ihre Süßkartoffeln wuschen.

Auf eine unerfindliche Weise wurde die Fähigkeit auf andere Affen an entfernten Standorten übertragen. Obwohl die genaue Zahl - die kritische Masse - die für dieses Phänomen benötigt wird ungewiss ist, wurde es als das "Phänomen des hundertsten Affen" berühmt.

Es wurden Untersuchungen durchgeführt, um zu sehen, ob die Wirkung auf den Menschen übertragbar sind und sie zeigten, dass auch Menschen unbewusst Wissen teilen, als ob wir eine gemeinsame Datenbank besäßen. Wenn einzelnen Mitgliedern einer Gruppe über bestimmte Rätsellösungen unterrichtet wurden, konnten die Rätsel deutlich leichter und schneller gelöst werden, nachdem der "hundertste Affe" von der Gruppe den Trick gelernt hatte.

Laut dem 'topaktuell-ausserhalb-des-etablierten-Rahmens-Argumentation'-Biologen Rupert Sheldrake, ist unser Bewusstsein mit unsichtbaren kollektiven Feldern verbunden, die er morphische Felder nennt.

Jedes Mitglied einer Gruppe leistet einen Beitrag zum kollektiven morphischen Feld und das gesamte Bewusstsein dieses morphischen Feld ist für jeden einzelnen der Gruppe zugänglich. Es gibt unzählige morphischen Felder, mindestens eine für jede Spezies.

Sheldrake glaubt auch, dass morphische Felder die Informationen für den Bauplan eines Lebewesens enthalten. Obwohl es allgemein geglaubt wird, dass die DNA alle erforderlichen Angaben, um einen Organismus aufzubauen, enthält, ist dies sicherlich nicht wahr. Die DNA enthält nur die Informationen für den Aufbau der Werkstoffe, die erforderlich sind, um den Organismus zu bauen, sie enthält nicht den Montageplan selbst!

In der ersten Stufe des Embryos sind alle Zellen 100% identisch und Differenzierung erfolgt nach der fünften Zellteilung (32 Zellen).

Aber woher kommen diese Informationen darüber, welche Zelle in was zu differenzieren ist - welcher Teil des Embryos soll eine Kopf-Zelle und welche eine Schwanz-Zelle werden? Die Informationen können unmöglich von der DNA selbst kommen, da die Zellen nicht untereinander zu diskriminieren sind - was orchestriert also die embryonale Entwicklung.

Rupert Sheldrake glaubt, dass diese Informationen in einem externen morphischen Feld gespeichert werden.

Das könnte auch die Erklärung für das seltsame Phänomen des Gen-Erholung bei Fruchtfliegen sein. Biologen hatten die Gene von der DNA entfernt, die für die Augenlicht von einer Kolonie Fruchtfliegen zuständig waren. Die Fliegen erblindeten alle. Doch wie durch ein Wunder wurden nach wenigen Generationen die Gene in der DNA wieder hergestellt und die Fliegen konnten wieder sehen!

Es wird nun vermutet, dass die Informationen über die fehlenden Gene aus dem morphischen Feld der DNA der Fruchtfliege wiedergewonnen wurden.
 

 



Das Bewusstsein der Urgrund allen Seins

Amit Goswami, Professor für Physik an der Universität von Oregon, Autor von 'The Self Aware Universe', 'Quantum Kreativität', 'Physics of the Soul' und 'The Visionary Window', ist der Gründer von einer ganz neuen Wissenschaftssparte, genannt die „Wissenschaft innerhalb des Bewusstseins“.

Goswami glaubt, dass die Paradoxien der Quantenwissenschaft nur gelöst werden können, wenn eine gegenteilige Ansicht über das Bewusstsein angenommen wird.

In der aktuellen Weltsicht ist das Bewusstsein als ein Nebenprodukt oder ein Epiphänomen der Gehirnaktivität zu betrachten. Das Bewusstsein ist einfach das Ergebnis des chemischen Tanzes der Moleküle und elektrischen Energiefelder im Gehirn. Dieser kausale Betrachtung des Bewusstseins wird „aufwärts-Verursachung“ bezeichnet und damit wird behauptet, dass unser freier Wille illusionär ist.

Jedes menschliche Verhalten wird einfach durch unser chromosomales Make-up und der Summe der mechanischen, elektrischen und chemischen Prozesse, die sich im Körper ereignen, bestimmt.

Diesem Konzept folgend, sind die Menschen nur komplexe Maschinen ohne freien Willen. Amit Goswami jedoch glaubt an eine abwärts-Verursachung für das Bewusstsein, und dass das Bewusstsein der Urgrund allen Seins ist.

Er stellt eine sehr einfache Überlegung an:

"Wie kann das Bewusstsein das Ergebnis der physischen Welt sein, wenn die physische Welt auf Grund des Zusammenbruchs der Quanten-Welle Beobachtung durch das Bewusstsein erfordert?"

Das Bewusstsein kann nicht sowohl seine eigene Ursache und zur gleichen Zeit sein eigenes Ergebnis sein!

Das Henne-Ei-Problem ist gelöst, wenn das Bewusstsein als ursprünglich angesehen wird.

Der religiöse Hintergrund des Hinduismus lehrte ihn, dass der Geist des Brahman die einzige Ursache für das Universum ist, aber vor seinem wissenschaftlichen Hintergrund als Skeptiker weigerte er sich, das zu glauben. Schließlich gab er nach und akzeptierte, dass seine Religion die ganze Zeit die Wahrheit sagte.

Er versucht zu lehren, dass unser materieller Realismus, der Glaube, dass unsere materielle Welt die einzige Realität ist, falsch ist, und dass der Grund allen Seins das Bewusstsein ist.
 

 

 


Rekapitulation

In diesem Artikel haben wir gesehen, dass das Bewusstsein einen viel größeren Einfluss auf unsere tägliche Erfahrung der Welt hat, als jemals zuvor geglaubt wurde. Der Einfluss des Bewusstseins ist nicht auf das Reich der Quantenphysik allein beschränkt, sondern spielt auch eine bedeutende Rolle in der Welt insgesamt, in der wir leben.

Die Jahrhunderte alte Idee einer strikten Trennung zwischen Körper und Geist, wie sie von René Descartes vorgeschlagen wurde, ist falsch.

Unsere Gedanken und Gefühle sind nicht auf unsere körperlichen Erfahrungen der Wirklichkeit beschränkt, sondern haben eine messbare und nachweisbare Wirkung auf die Außenwelt. Die Wissenschaft kann nicht mehr behaupten, dass das Bewusstsein allein eine Angelegenheit der Spiritualität ist und dass es eine strikte Grenze gibt, die nicht überschritten werden dürfe.

Es hat den Quantenphysiker Amit Goswami dazu gebracht zu glauben, dass wir die Welt auf den Kopf gestellt gehalten haben. Es ist nicht so, dass das Bewusstsein ein Effekt der materialistischen Welt ist, nein, es ist vielmehr seine Ursache. Aber wenn das wahr ist, wenn das Bewusstsein die physische Welt schafft, woraus wird sie geschaffen?

Zumindest sollte das Bewusstsein irgendeine Form von Energie sein, eine spirituelle Energie, die erforderlich ist, um überhaupt etwas zu schaffen.

Wenn die Theorie des Quanten-Gehirns richtig ist, dass das Bewusstsein überall im Universum und nicht auf das Gehirn beschränkt ist, dann sollte diese Energie auch irgendwo im Universum zu finden sein.

 

 


Hinweise

  • Noetische Wissenschaften spielen eine wichtige Rolle im neuesten Roman von Dan Brown "The Lost Symbol". Das Buch sagt voraus, dass rund um das Jahr 2012 ein bedeutender Wandel im Bewusstsein stattfindet, allein aufgrund dieser Wissenschaften.
     

  • Amit Goswami, ist ein theoretischer Kernphysiker und war ab dem Jahr 1968 Mitglied der Universität von Oregon, Institut für Theoretische Physik, und lehrt seit 32 Jahren Physik. Nach einer Zeit der Not und Frustration in seinem privaten und beruflichen Leben, die er ab seinem 38. Lebensjahr erlebte, verschoben sich seine Forschungsinteressen auf Quanten-Kosmologie, Quantum Measurement Theory und Anwendungen der Quantenmechanik auf das Leib-Seele-Problem.